Wunder mit Wagner an einem kleinen Haus

... Das Ziel der Wagnerianer heißt jetzt Coburg, weil dessen Landestheater, einst Herzogliches Hoftheater, einen Tannhäuser aufbietet, der sich an allen großen Häusern hören und sehen lassen kann... Ruppert gelang es, die Verfassung zu vermitteln, in der Wagner nach eigenen Bekunden den „Tannhäuser“ komponiert hatte, „in einem Zustand verzehrend üppiger Erregtheit, die Blut und Nerven in fiebriger Wallung hielt“.

Leidenschaftlich und diszipliniert spürten Dirigent und Orchester den „intimsten Offenbarung von Wagners Seelenleben“ nach und schwelgten im schillernden Reichtum von Farben, Rhythmen, Affekten und Stimmungen.

Fuldaer Zeitung, 30.4.2002


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Wagner: Tannhäuser

... Im gegebenen Rahmen – natürlich ist das Landestheater ein kleines Haus und das Orchester unter der soliden Leitung von Andreas Ruppert muss in Hoftheaterbesetzung mit nur 57 Instrumentalisten (darunter auffallend versierte Holz- und Blechbläser) auskommen ist dieser Tannhäuser schlichtweg eine Wucht.

Opernwelt, Februar 2002

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Das Wesen der Liebe ergründen

... Überlegen und mit bemerkenswerter Präzision wie dynamischer Differenzierung führte Gastdirigent Andreas Ruppert aus München das konzentriert, klangschön und virtuos spielende Orchester durch die Klangwogen der üppigen Partitur. ... Es war ein Abend, der nach längerer Wagner-Abstinenz die Coburger wieder etwas Bayreuth-Luft atmen lies, was bei restlos ausverkauftem Haus überaus positive Reaktionen hervorrief.

Coburger Tageblatt, 26.11.2001

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Unbegrenzte Möglichkeiten

Man fühlte sich wie in den besten Zeiten der Münchner Musica viva: Ein ganzes Konzert mit Werken eines der bedeutendsten lebenden Komponisten der Welt, des 77-jährigen Polen Witold Lutoslawski unter der Leitung des Komponisten.
Im ersten Programmteil spielte Anne-Sophie Mutter die Partita für Violine und Orchester mit obligatem Klavier - ein Werk, das zwischen 1985 und 88 entstanden und dieser Geigerin gewidmet ist. Der Komponist hat diese Partita ganz den schier unbegrenzten Möglichkeiten von Anne-Sophie Mutter angepaßt, dabei aber eine schöpferische Potenz von außerordentlichem Rang entwickelt. Partner war der vorbildliche Pianist Andreas Ruppert. ...

tz München, 12.01.1990


"A. Ruppert mit Witold Lutoslawski und
Anne-Sophie Mutter 1990 im Münchner Gasteig"

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Zwischen Glück und Verlorenheit
Liederabend mit Cornelia Wulkopf im Staatstheater Braunschweig

... Mahlers „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ erfüllen die Sängerin und Begleiter mit einer denkwürdig zwischen Verlorenheit und Glückseligkeit oszillierenden Wärme, dass das Publikum vor Ergriffenheit zunächst zu Applaudieren vergisst. Um so kräftiger klatscht man sich am Ende drei Zugaben herbei.

Braunschweiger Zeitung, 28.1.2002

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Teatro Minimo München - Dreierlei Odysseen

Drei schräge Variationen auf Homers „Odyssee“, komponiert von Finalisten des Internationalen Kompositionswettbewerbs für Neue Oper der Bayerischen Staatsoper und des Opernhauses Zürich, waren nun als Uraufführungen im Cuvillies-Theater zu erleben. ...
Dazu glänzt und schimmert die Musik (Mitglieder des Staatsorchesters unter Andreas Ruppert), als gelte es, den antiken Stein, der alles ausgelöst hat und hier als Neonkreis blendet, wie Wagners Gral ins rechte Licht zu rücken.

Süddeutsche Zeitung, 26.6.2001

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Freude am Musizieren war Orchester anzumerken

... unter der engagierten und professionellen Leitung von Andreas Ruppert gestaltete das Salonorchester der Holzkirchner Symphoniker einen Abend, der die Zuhörer zunehmend in Stimmung und letztlich Begeisterung versetzte. ...

Münchner Merkur, 07.01.2001

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Tiroler Landestheater - Persephone/Strawinsky

... The set, lighting and costume designs were kept simple but effective, with an interesting use of fabric to symbolise various aspects of the story. The Tiroler Symphonieorchester conducted by Andreas Ruppert were in fine form as were the soloists and chorus. ...

Dance Europe, August/September 1997

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Imposanter Jubilar
Galavorstellung mit Verdis „Don Carlos“ im Tiroler Landestheater

... Während auf der Bühne ein erfahrener Künstler seine ungebrochene Präsenz bewies, zeigte im Orchestergraben ein junger Kapellmeister, Chorchef Andreas Ruppert, daß er die grundlegenden Voraussetzungen zum Operndirigieren hat. Stets hält er Tempi und Klang zwischen Sängern und Orchester gut in Balance und gleichzeitig die musikalische Dramaturgie in Spannung. Das Innsbrucker Symphonieorchester konnte klangintensiv und feurig musizieren und deckte dennoch nie die Sänger/innen, die alle zu einer wirklich festlichen Vorstellung beitrugen, zu.

Tiroler Tageszeitung, Innsbruck, 20.01.1997

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Das Leben ist ein Hochseilakt

Manege frei! Im Tiroler Landestheater ist Charlie Chaplin in seinem Film „Circus“ zu sehen. ... Für Live-Atmosphäre sorgen das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Dirigent Andreas Ruppert, die Charlies emotionale Akrobatik und seelischen Höhenflüge und Abstürze begleiten und verstärken. Chaplins handwerklich gekonnte und effektvolle Partitur wird mit großer Ernsthaftigkeit umgesetzt und damit um so besser in ihrem Humor erfaßt. ...

Tiroler Tageszeitung, Innsbruck, 03.06.1996

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Hitverdächtig ...

... Hitverdächtig war auf jeden Fall auch das gesamte Programm des zweiten Jugendkonzertes des Oldenburgischen Staatsorchesters unter der Leitung von Andreas Ruppert. ... Daß man aber bei allen Bestrebungen nach Popularität für die jugendliche Zielgruppe nicht auf das seichte Niveau bestimmter Klassik-Festivals (...) abgesunken ist, machte die Veranstaltung zu einem echten Genuß. ...

NWZ Oldenburg, 30.03.1995

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Laienmusik in Hochform

... Den Höhepunkt des Abends bildete Beethovens „Erioca“ ... Andreas Ruppert war sich sicher bewußt, was er dem Werk schuldig ist und was er von seinen Musikern erwarten kann bzw. muß: Und das ist wahrlich nicht wenig. Ruppert bemühte sich einerseits die heroische Gebärde des Werkes hörbar zu machen, doch produzierte er nicht nur ein gewaltiges Pathos, sondern suchte nach einer differenzierten, nervigen Wiedergabe, achtete auf dynamische Nuancen, stellt Spannung zwischen freudigen und elegischen Themen heraus und eröffnete Abgründe von höchster Dramatik.

... Fazit: Eine aufregende Begegnung mit Beethoven. Sichtlich bewegt und ausgelaugt legte Ruppert nach dem prächtigen Finale den Taktstock nieder. Er und seine Musiker wurden für die große Leistung verdient und herzlich mit lang anhaltendem Beifall gefeiert.

Treuchtlinger Kurier, Treuchtlingen, 20.10.1993

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