Andreas Ruppert

Geboren 1969 und aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studierte er 1987-90 dirigieren an
der Münchner Musikhochschule, woran sich weiterführende Studien bei Prof. Kurt Eichhorn
anschlossen- Im Anschluss war Ruppert musikalischer Assistent bei Dirigenten wie R.Abbado und Sir Colin Davis, war beim Bayerischen Rundfunk unter Vertrag und hatte Engagements als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Oldenburgischen Staatstheater und als Chordirektor und Kapellmeister am Tiroler Landestheater, wo er ein breitgefächertes Repertoire - von der „Lustigen Witwe“ über „Don Carlos“, „Toscana“ und„Eugen Onegin“ bis zu „Persephone“ und „Moses und Aron“ - dirigierte.

Bereits seit 1989 ist er der musikalische Leiter der Kurtatscher Musikwochen, bei denen er das gesamte Symphonische Repertoire von Mozart, Beethoven über Bruckner, Brahms, und Mahler bis Schönberg dirigiert, ab 1999 zusätlich der Holzkirchner Symphoniker.

Seit 1999 wirkt er als freischaffender Dirigent und Pianist:

u.a. an der Volksoper Wien, wo er Zemlinskis „Der König Kandaules“ und Humperdinks „Hänsel und Gretel“ dirigierte,
im Rahmen der Münchner Opernfestspiele am Nationaltheater München, wo er 2001 die Uraufführung von 3 Kurzopern dirigierte und 2006 Lieder von A- Schönberg am Klavier begleitete,
dem Landestheater Coburg, an dem er über 20 mal Wagners „Tannhäuser“ dirigierte, seit 2002 bei der Richard Strauss-Gesellschaft München, wo er -auf Empfehlung von Wolfgang Sawallisch- den „R. Strauss Liedwettbewerb“ begleitet,
dem Oleg Kagan Festival in Kreuth (zusammen mit Eduard Brunner und Natalia Gutmann),
seit 2005 regelmäßig mit dem „Orchester der Nationen“ bzw. der „Europäischen
Philharmonica“
, die er bei Oper- und Operettenkonzerten dirigiert,
bei der Staatlichen Philharmonie Aserbaidschan in Baku (2007),
bei der Wiesbadener Silvestergala 2005 mit dem „Tokaj-Classic Orchester“,
bei der J.A. Hasse Gesellschaft München (Jubiläumskonzert in der Allerheiligen Hofkirche

München 2006) und bei den Weissenburger Sommerkonzerten, wo er als Pianist und Dirigent in Erscheinung trat.

Konzertreisen mit den Holzkirchner Symphonikern führten ihn nach Ungarn (2000), Italien (2004), Tschechien (2006) und Frankreich (2009).

Die Aufführung zeitgenössischer Werke ist ein weitere Schwerpunkt seiner Arbeit, etwa bei Konzerten u.a. im Münchner Gasteig mit Werken von H. Baumann (2005 Lieder mit C.H. Ahnsjö), J. josef (u.a. 1008 Uraufführung der „Hildegard-Kantate“) und J. Duda (Sinfonia Concertante 2007), P. Schöbach (Aufnahmen von Liedern und Klavierwerken 2009).
2008 machte er Aufnahmen für die Filmwerkstatt München (R. Bartesch). 20089 dirigierte er die Uraufführung von „Konzert für Orchester ohne Klavier“ von V. Runchak.

Als Liedbegleiter, u.a. mit C. Wulkopf, N. Orth (2008 Uraufführung von Liedern von Werner Egk), C. Ueberschaer (Konzerte und Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk 2009),
M. Lernbeck (u.a. 2 CD-Veröffentlichungen), Manuel Kundinger (neue CD 2008) und Hans Rainer (CD der anderen Art) ist er in In- und Ausland tätig, beispielweise am Staatstheater Braunschweig, dem Theater Eger (Tschechien) und dem Trawnewji-Festival in Kiev.

Neben seinen Auftritten mit diversen Salon- und Kammermusikensembles, die der meist vom Klavier aus leitet, wird sein Tätigkeitsfeld seit 2002 durch einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg abgerundet, der 2008 in einen Lehrauftrag für „Solorepetition für Sänger und Ensembleleitung der Opernschule“ am LMZ der Universität Augsburg überging. Zusätzlich schreibt er für verschiedene Ensembles und Orchester Bearbeitungen und Instrumentationen (u.a. für das Staatstheater Hannover) und wirkt seit2009 bei „Jugend musiziert“ als Juror mit.

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